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Unibibliothek

Und, sind alle auch grade im Lernstress und zu Hause gibt’s viel zu viel Ablenkung, sodass ihr lieber in die Unibibliothek geht? Zumindest, wenn ich mich hier in der Unibibliothek (UB) mal umschaue, kann man gut und gerne davon ausgehen, dass mindestens acht Prozent der Freiburger Bevölkerung sich aktuell in der UB zusammenballt. Und ja - wir Studenten machen in Freiburg ...

29.01.2016
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Hey zusammen,

 


und, sind alle auch grade im Lernstress und zu Hause gibt’s viel zu viel Ablenkung, sodass ihr lieber in die Unibibliothek geht? Zumindest, wenn ich mich hier in der Unibibliothek (UB) mal umschaue, kann man gut und gerne davon ausgehen, dass mindestens acht Prozent der Freiburger Bevölkerung sich aktuell in der UB zusammenballt. Und ja - wir Studenten machen in Freiburg ugf. zehn Prozent der Einwohner der Stadt aus.

 


Manchmal ist es schon kurios: Man geht um zehn Uhr vormittags in die UB, dann begegnet man dem allgegenwärtigen Sitzplatzmangel (wenn man problemlos noch einen Platz bekommen will, sollte man schon um acht da sein) und ergattert dann aber doch irgendwann eine adäquate Sitzplatzmöglichkeit, die glücklicherweise nicht damit zu tun hat, dass man sich irgendwann aus purer Verzweiflung auf dem Fußboden ausbreitet.

 


In meinem Fall sah das so aus, dass ich gestern einen der tollen, großen Designerlehnsessel in Beschlag nehmen konnte. Mit dem Nachteil, dass die dazugehörigen Tische entweder zu hoch oder zu niedrig waren, um bequem arbeiten zu können - aber was tut man nicht alles für so einen Lehnsessel. In diesen spürt man, wie „entspanntes Lernen“ sein kann, … wobei die guten Stücke auch 5.000 € gekostet haben und man sich schon mal fragen kann, ob die Uni eigentlich zu viel Geld hat. Aber, um diese Frage zu stellen ist es jetzt sowieso lange zu spät.

 


Heute widme ich mich meinem Lieblingsfach, dem Internationalen Privatrecht - allerdings nicht aus einem supertollen Lehnsessel heraus, sondern auf einer Sitzgarnitur, die auch sehr gut in einen McDonald’s passen würde: Schokoladenbraunes Kunstleder mit steiler Lehne. Das „Zu-niedriger-Tisch“- Problem besteht hier zwar genau so, was auf Dauer echt in den Rücken geht, aber immerhin gibt’s hier Steckdosen, was meinen Laptop besonders freut.

 


So, dann sitzt man also glorreich in der UB und versucht irgendwas in den Kopf zu bekommen. Leider scheint es eine beträchtliche Anzahl an Leuten zu geben, die die UB als zweites Zuhause nutzen und daher nur so semi-interessiert sind, sich hier auch wirklich intellektuell zu verausgaben. Lieber tut man so, als würde man sich ganz zurückhaltend flüsternd mit einem eben getroffenen Bekannten unterhalten, wohl wissend, dass alle im Umkreis von fünf Metern mithören können und müssen. Danke, jetzt kenne ich mich zwar mit dem Für und Wider der Referendariatsanmeldung vor oder nach dem ersten Staatsexamen aus, bin aber immer noch nicht über die ersten paar Skriptseiten hinausgekommen! Ohrstöpsel!!

 


Dann gibt man’s irgendwann auf und macht eine Pause und, obwohl man die ganze Zeit über niemand Bekanntes gesehen hat, trifft man auf einmal fünf Leute aus dem Wohnheimrat oder von TriRhena auf gefühlten 200m. Dann verquasselt man sich natürlich beim Kaffee oder bei den Schließfächern und die Pause wird ausversehen ganz schön lang. Naja … Ups ;)

 


In der UB zu lernen soll also produktiver sein, als wenn man zu Hause sitzt? Ich glaube nicht … ^^
In diesem Sinne, noch eine schöne Woche und an alle treuen UB-Lerner: Durchhalten, die Klausur ist irgendwann auch vorbei (wobei es dann mit den Hausarbeiten in der UB weitergeht … naja ;))

 

Also egal, jedenfalls nicht die Nerven verlieren! Alles wird gut!

 


Eure Fabienne


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