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Tiefenentspannt

Nach der Weihnachtspause sind die ersten schon wieder zurück von ihren „Heimaturlauben“. Das Wohnheim ist noch ganz verlassen, die Internationals beschweren sich schon ...

07.01.2016
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Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen!

 


Nach der Weihnachtspause sind die ersten schon wieder zurück von ihren „Heimaturlauben“. Das Wohnheim ist noch ganz verlassen, die Internationals beschweren sich schon. Die Weihnachtspause ist immer eine ganz besondere Zeit im Studium: dank Plätzchenbacken, Geschenkekaufen und Familienmitglieder bei Laune halten kommt man mal auf ganz andere Gedanken. Während man sonst bei vorlesungsfreien Zeiten genauso ans Lernen und an die nächste Klausur denkt, wie sonst auch, bekommt man während Weihnachten und bis Dreikönig den Kopf mal so richtig frei. Man hat die ultimative Legitimation nichts zu tun: Es ist Weihnachten! Es sind Feiertage, da machen (fast) alle nichts! ^^

 


Solche Phasen muss man ausnutzen, um sich mal wieder ein wenig zu zerstreuen. Dann klappt die Lernerei nachher wieder umso besser. Zeit, sich übers „Lernen müssen“ aufzuregen, bleibt noch genug bei neun Semestern Regelstudienzeit (vor allem, wenn man, wie die meisten Studis, zehn Semester macht). Als ich wieder in meiner WG ankam und ich meinen Mitbewohnern eröffnen konnte, wie „tiefenentspannt“ ich sei, haben sie mich fast ausgelacht, und gefragt, ob ich über Weihnachten und Neujahr von Außerirdischen entführt wurde;) Also liebe Mitbewohner: Ja, es kommt sehr selten vor, aber auch als Jurastudent kann man sich mal entspannen. Verrückt, ich weiß. Und dafür sind nicht mal Aliens nötig …

 


Entspannung, wo man sich allerdings selbst fühlen kann wie ein Alien, gibt’s sonst subventioniert von DAAD und Erasmus plus in euren Auslandsbüros. Während dem Studium mal ins Ausland zu gehen, ist sowieso eine der besten Erfahrungen die man während dessen machen kann. Einfach mal weg sein und sehen, wie man in anderen Ländern so Jurist wird. Eine Finnin, die bei uns Erasmus gemacht hat, hat mal zu mir gesagt, sie würde in Deutschland nicht Jura studieren wollen. Viel zu anstrengend und zu viel Druck - kurzum: zu schwer.

 


Und als ich dann bei ihr in Finnland war musste auch ich feststellen: Jura auf Bachelor/ Master zu studieren ist echt entspannter. Vielleicht nicht überall, aber zumindest in Helsinki empfand ich es im Vergleich zu Freiburg so. Und Helsinki beherbergt immerhin die beste juristische Fakultät des Landes (- was bei einer Konkurrenz von vier Fakultäten im ganzen Land jetzt auch wieder relativ ist, aber immerhin hat Helsinki Martti Koskenniemi und Jarna Petman: Jarna sitzt im European Social Committee und Martti ist einfach der Gott des Völkerrechts).

 

 

In diesem Sinne, chillt alle noch ein bisschen, spätestens am Montag ist die Schonfrist vorbei;)

 


Eure Fabienne!


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