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Serien für Juristen - Teil 5

Was tun Juristen in ihrer knapp bemessenen Freizeit? Na, sie treiben Sport, treffen sich mit Freunden, gehen Eisessen und ins Kino. Genauso wie andere Studenten eben auch! Bei mir und meinen Kommilitonen hat sich jedoch herauskristallisiert, dass Jurastudierende ...

11.04.2017
1 Bewertung

Was tun Juristen in ihrer knapp bemessenen Freizeit? Na, sie treiben Sport, treffen sich mit Freunden, gehen Eisessen und ins Kino. Genauso wie andere Studenten eben auch! Bei mir und meinen Kommilitonen hat sich jedoch herauskristallisiert, dass Jurastudierende einen ganz eigenen Filmgeschmack haben. Eigentlich sollte man meinen, dass wir nach einer anstrengenden Vorlesungswoche am liebsten Filme und Serien schauen, die nichts mit Jura zu tun haben. Komischerweise (oder vielleicht gerade deswegen?) stehen aber gerade Anwaltsserien und Ähnliches bei Jurastudenten hoch im Kurs. Deshalb möchte ich Euch in dieser Artikelreihe gerne spannende, lustige und dramatische Serien und Filme vorstellen, die einen Jurabezug aufweisen.


In Teil 5 möchte ich Euch die US-amerikanische Anwaltsserie „Ally McBeal“ präsentieren. Die Serie gehört für viele zu den Klassikern der Anwaltsserie. Sie dreht sich rund um die gleichnamige attraktive Anwältin Ally McBeal und ihre Arbeit.

Titel: Ally McBeal
Erstausstrahlung: September 1997, USA
Länge: 112 Episoden in 5 Staffeln
Genre: Dramedy, Anwaltsserie
Zielgruppe: Frauen
Besetzung: Calista Flockhart (Ally McBeal), Peter MacNicol (John Cage), Greg Germann (Richard Fish), Jane Krakowski (Elaine Vassal), Gil Bellows (Billy Thomas).

Inhalt:
Die Serie „Ally McBeal“ spielt in Boston und dreht sich rund um die attraktive, schlagfertige Anwältin Ally McBeal, die der Serie ihren Namen gibt. Eigentlich wollte Ally nie Anwältin werden. Wegen ihrem damaligen Freund Billy ging sie nach Harvard und machte dort ihren Abschluss, obwohl die Beziehung zu Billy in die Brüche ging. Später trifft Ally ihren Studienkollegen Richard Fish wieder, der jetzt eine eigene Kanzlei hat und Ally einstellt. Doch auch Billy Thomas arbeitet in dieser Kanzlei und ist inzwischen verheiratet. Eine vertrackte Situation! Neben den meist ebenso emotionalen wie skurrilen Rechtsfällen, die Ally und ihre Anwaltskollegen vor Gericht vertreten, nehmen die zwischenmenschlichen Beziehungen, wechselnden Partnerschaften, sowie die Freundschaften und Feindschaften innerhalb der Kanzlei eine wichtige Rolle in der Gesamthandlung der Serie ein.

Fazit:
„Ally McBeal“ ist eine lustige und liebenswerte Anwaltsserie für Frauen und bietet seichte Unterhaltung. Neben dem Liebesleben von Ally geht es natürlich auch um die Arbeit in der Kanzlei und den Alltag als erfolgreiche Anwältin. Weitere Hauptfiguren sind die Seniorpartner Richard Fish und John Cage, die mit ihren skurrilen Charakteren zum Unterhaltungswert der Serie beitragen. Ersterer ist respektlos, pragmatisch, und selbstverliebt, während letzterer ein bisschen versponnen ist. Auch die lebenslustige Sekretärin Elaine und Allys Mitbewohnerin die Staatsanwältin Renee Radick tragen zur liebevoll gestalteten Atmosphäre der Serie bei. Nebenher lernt man als Zuschauer auch noch etwas über das amerikanischen Justizsystem.


Meine Bewertung: 7/10


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