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Serien für Juristen - Teil 4

Was tun Juristen in ihrer knapp bemessenen Freizeit? Na, sie treiben Sport, treffen sich mit Freunden, gehen Eisessen und ins Kino. Genauso wie andere Studenten eben auch! Bei mir und meinen Kommilitonen hat sich jedoch herauskristallisiert, dass Jurastudierende ...

26.01.2017
6 Bewertungen

Was tun Juristen in ihrer knapp bemessenen Freizeit? Na, sie treiben Sport, treffen sich mit Freunden, gehen Eisessen und ins Kino. Genauso wie andere Studenten eben auch! Bei mir und meinen Kommilitonen hat sich jedoch herauskristallisiert, dass Jurastudierende einen ganz eigenen Filmgeschmack haben. Eigentlich sollte man meinen, dass wir nach einer anstrengenden Vorlesungswoche am liebsten Filme und Serien schauen, die nichts mit Jura zu tun haben. Komischerweise (oder vielleicht gerade deswegen?) stehen aber gerade Anwaltsserien und Ähnliches bei Jurastudenten hoch im Kurs. Deshalb möchte ich Euch in dieser Artikelreihe gerne spannende, lustige und dramatische Serien und Filme vorstellen, die einen Jurabezug aufweisen.

In Teil 4 möchte ich Euch die schwarze Komödie „Better Call Saul“ vorstellen. Die Serie ist ein Ableger der Erfolgsserie „Breaking Bad“. Es geht um den skrupellosen, schlecht verdienenden Anwalt Jimmy McGill aus Albuquerque und seine unsauberen Arbeitsmethoden.


Titel: Better Call Saul
Erstausstrahlung: Februar 2015, USA
Länge: 20 Episoden in 2 Staffeln
Genre: Drama, schwarzer Humor
Zielgruppe: Männer & Frauen
Besetzung: Bob Odenkirk (Jimmy McGill), Jonathan Banks (Mike Ehrmantraut), Rhea Seehorn (Kim Wexler), Patrick Fabian (Howard Hamlin), Michael McKean (Chuck McGill)


Inhalt:
Jimmy McGill ist ein erfolgloser und schlecht verdienender Rechtsanwalt in Albuquerque. Um sich über Wasser zu halten, nimmt er auch fragwürdige Mandate an und lässt sich zu unsauberen Methoden hinreißen. Um seinen älteren, psychisch kranken Bruder Chuck zu versorgen, sind Jimmy alle Mittel recht, um an Geld zu kommen. Natürlich gerät der Anwalt dabei auch selbst mit dem Gesetz in Konflikt. Jimmy McGill nimmt später den Alias-Namen Saul Goodman an, woraus sich der Werbeslogan „Better Call Saul“ und damit auch der Titel der Serie entwickelt.


Fazit:
Wer die Serie „Breaking Bad“ geliebt hat, dem wird auch „Better Call Saul“ gefallen. Beide Serien stammen von Produzent Vince Gilligan und haben den gleichen schwarzen Humor. Es wird geschildert, was Saul Goodman aka Jimmy McGill gemacht hat, bevor er später im Rahmen von Breaking Bad auf Walter White und Jesse Pinkman traf. Egal, ob Geldwäsche oder Schmiergeld. Wenn Saul ein gutes Geschäfts wittert, ist er sofort an Bord und hat dementsprechend in gewissen Kreisen bereits einen legendären Ruf erlangt. „Better Call Saul“ stellt ein angenehmes Gegenstück zu den sonst so geschniegelten Anwaltsserien dar. Schonungslos wird der Alltag eines gescheiterten Anwalts dargestellt, der immer weiter in die Illegalität abrutscht. Die Serie hat ihre ganz eigene staubige, triste, hoffnungslose Atmosphäre und schafft es, über viele Folgen die Spannung aufrecht zu erhalten. Die Ausstrahlung der dritten Staffel ist ab 10. April 2017 geplant.


Meine Bewertung: 8/10


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