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Repetitorium

Das Semester neigt sich dem Ende zu, langsam wird es ruhiger an der Uni. Die Klausuren sind geschrieben, man wartet noch auf ein paar Noten und die ersten Hausarbeitssachverhalte werden ausgegeben. Und ich genieße es ...

12.02.2016
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Hey Leute,

 


das Semester neigt sich dem Ende zu, langsam wird es ruhiger an der Uni. Die Klausuren sind geschrieben, man wartet noch auf ein paar Noten und die ersten Hausarbeitssachverhalte werden ausgegeben. Und ich genieße es, dass mich besonders letztere völlig kalt lassen können ;)

 


Das einzige worauf ich noch warte ist die Note der Seminararbeit, dann ist der Weg frei fürs Staatsexamen. Wirklich beängstigend, aber seit gestern haben wir schon den Stundenplan fürs Repetitorium. ^^ Es ist schon etwas verrückt: In Freiburg rennen alle ins Hemmer-Rep, als ob das die einzige (Er)lösung wäre. Dabei gibt es auch noch das Programm von Alpmann Schmidt, was ich von der Methode den Stoff zu Wiederholen viel sinnvoller aufgebaut finde. Außerdem hat Alpmann eine maximale Teilnehmerzahl von 35 Leuten, was also auf Schulklassengröße hinausläuft. Hemmer dagegen nimmt 80 bis 100 Leute pro Kurs … also da kann ich auch Ex-o-Rep an der Uni machen (wobei das grundsätzlich auch keine gute Idee ist, weil besonders die Zivilrechtskurse da schlecht sind).

 


Die für mich einzig schlaue Entscheidung war also ins Alpmann-Rep zu gehen, bzw. mich anzumelden. Das wird noch spaßig … nach dem was man so hört, wird man da ganz schön geärgert, allerdings mit der Folge, dass man‘s am Ende auch kann. Und was tut man nicht alles für ein gutes Examen?!

 


Aber jetzt zu was Lustigerem: Eine Freundin aus einem der ersten Semester hat mir von zwei Jura-Profs erzählt, die mit ihren Kursen nacheinander einen Hörsaal gebucht hatten. Grundsätzlich ja kein Ding, schließlich liegen zwischen zwei Veranstaltungen meist mindestens 15 Minuten (also wenn die erste Veranstaltung c.t. endet und die zweite s.t. anfängt oder andersrum). In diesem Fall war das wohl nicht so, indem der Prof der späteren Veranstaltung wutentbrannt in den Hörsaal marschiert ist, nachdem der Prof der früheren Vorlesung ganze sechs Minuten überzogen hatte. Was für eine respektlose Unverschämtheit! ;) Das Ganze hat damit geendet, dass sich die Profs wütend beschimpft und angepöbelt haben. So viel zu den ach so erhabenen Juristen, vorbei war‘s mit den guten Manieren und dem kollegialen Verständnis. War irgendwie nett, zu hören, dass sich Professoren nicht nur über irgendwelche dogmatischen Ungereimtheiten im Recht aufregen, sondern dass manchmal schon ganz alltäglich Dinge ausreichen. Das lässt sie gleich wieder viel sympathischer wirken.

 


Und wo wir gerade bei sympathischen Profs sind: Ein absolut toller Lehrer ist unser Professor für Europa- und Völkerrecht und ich rede ganz bewusst von „Lehrer“, denn er ist beides: fachlich und pädagogisch on top! Diese Kombination habe zumindest ich bei den Unidozenten hier noch ganz selten gefunden. Denn, um eine Vorlesung zu halten, braucht es mehr als nur viel Fachwissen. Vielleicht sollte sich das mal herumsprechen … Naja, so ist das eben ;)

 


Bis bald, eure Fabienne

 


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