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On a lighter note

Nach meinem letzten, auch zur Selbstmotivation und –festlegung gedachten Post, würde ich an dieser Stelle gerne auf ein tolles Projekt hinweisen:

23.05.2016
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On a lighter/different note! Nach meinem letzten, auch zur Selbstmotivation und –festlegung gedachten Post, würde ich an dieser Stelle gerne auf ein tolles Projekt hinweisen:


Der Verein „academic experience Worldwide“ bietet Studierenden und Geflüchteten der gleichen akademischen Fachrichtung die Möglichkeit, sich durch ein Tandemprogramm gegenseitig zu helfen und auszutauschen. Academic Worldwide wurde 2013 von zwei Studentinnen der Universität Frankfurt gegründet, um den gemeinsamen Austausch von Studierenden und Geflüchteten im Unialltag zu ermöglichen – ob beim gemeinsamen Lernen oder Vorlesungsbesuch oder bei einem Feierabendbierchen im Park.

 

 

Dabei versucht die Initiative, drei Problemlagen zu lösen: Geflüchtete tun sich häufig schwer mit der Integration und werden ob mangelnder Zeugnisse und Unterlagen nicht als Akademiker wahrgenommen. Studierenden fehlt oft die Perspektive und Orientierung in ihrer Universitätskarriere. Und die Wirtschaft sucht dringend nach qualifizierten Arbeitskräften.

 

 

Das Projekt hat schon mehrere Förderpreise und Auszeichnungen erhalten und der befreundete Sozialwissenschaftler, der mich in der Mittagspause abfing und mich nicht mehr gehen ließ, bis ich mich nicht auch angemeldet hatte, schwärmte in den höchsten Tönen von seinem neu gewonnenen Freund und den neuen Perspektiven, die ihm dieser aufgezeigt hatte.

 

 

Ich habe oft das Gefühl, Jura nicht genügend mit der Lebensrealität zu verbinden. (Obwohl – letztes Wochenende waren meine Mitbewohner das erste Mal richtig froh, eine angehende Juristin im Haushalt zu haben, die sich dem nächtlichen Polizeibesuch widmet.:-) ) Aber wenn man zusammen mit hunderten anderen Studenten jeden Tag in der Bib sitzt und sich ausschließlich mit der europarechtlichen Auslegung der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie herumschlägt, geht einem glaube ich manchmal der Blick fürs Wesentliche verloren.

 

 

Deswegen, mein kleiner Appell: Engagiert euch! So ein Austausch bringt allen Seiten etwas und man kann noch sehr viel lernen!

 

 

Bis jetzt gibt es das Programm leider nur in Frankfurt, München und Berlin, aber ich gehe stark davon aus, dass sich das Konzept in nächster Zeit auch an anderen Universitäten durchsetzen wird. www.aeworldwide.de


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