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Am Anfang: Unigruppen

Die Woche ist schon wieder fast rum und damit ist es Zeit für neuen Input, was unser grandioses Studienfach angeht. Für alle, die noch am Anfang stehen, wird’s heute interessant! Das Wichtigste zuerst: Finde deine Nische, finde deine Leute ...

11.12.2015
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Hei Leute,


die Woche ist schon wieder fast rum und damit ist es Zeit für neuen Input, was unser grandioses Studienfach angeht.


Für alle, die noch am Anfang stehen, wird’s heute interessant!


Das Wichtigste zuerst: Finde deine Nische, finde deine Leute! Das ist gar nicht so einfach, besonders dann nicht, wenn man aus einem kleinen Käffchen kommt und man von der schieren Fülle an tollen Möglichkeiten förmlich überrollt wird. Ihr merkt, ich spreche aus Erfahrung ;)


Es fängt an bei der Option, jederzeit ein Kino und eine unüberschaubare Menge an Bars und Kneipen zur Verfügung zu haben und endet bei Ehrenämtern, um die Welt zu retten und hochkarätigen Traineeprogrammen, um den Lebenslauf aufzubessern.


Und es gibt wirklich für jeden etwas, die Kunst ist, das Richtige zu finden. Als Ersti sind die Organisationen erstmal interessant, die im Erstiheft inserieren oder in der Orientierungswoche auftreten. Bei mir waren das ELSA und die Fachschaft. Für die Fachschaft war ich wohl weder cool noch eingebildet genug. Bei ELSA war es angenehmer, unterm Strich aber dasselbe Klientel, wie bei der Fachschaft. Meine damalige WG am Stadtrand mit einem Berufstätigen zusammen, der hier schon immer lebte und gefühlt 1.000 Freunde hatte, war auch keine große Hilfe. Also was tun???


Erst mal ins Ausland! Ne Pause vom Alltag, ne Pause von allem was bekannt ist. Dann: Umziehen! Geh dahin, wo Studenten sind! Sie treibt dasselbe um, wie dich! Wenn du pflegeleicht bist, was Hygiene und Ordnung angeht: Zieh ins Wohnheim! In Freiburg: in die Studentensiedlung (ugf. 1.500 Studenten und viele Angebote, um Nachbarn kennenzulernen!), zieh ins Studentendorf Vauban (Hallo alte Militärkaserne der Franzosen aus dem letzten Weltkrieg)! Wenn du's gerne einen Ticken gediegener möchtest, sind alle anderen Wohnheime des Studentenwerks und das Alban-Stolz-Haus von der Erzdiözese zu empfehlen! Oh, nur beim Händelwohnheim sollte man vielleicht vorher wissen, dass es dort gewisse Leute mit dem BtMG nicht so ernst nehmen. Und auch wichtig: Zieh nicht in eins der Campus Wohnheime, wenn du nicht am technischen Campus studierst (viel zu weit weg von allem)! Gleiches gilt für alle, die nicht an der PH studieren: Dann sollte man den Kunzenweg meiden.


Und schau, was deine Bekannten und Freunde so machen, die man übrigens auch sehr leicht im Wohnheimrat findet (außer im OIKOS- Wohnheim, die haben keinen)! In welchen studentischen Gruppen sind sie aktiv? Was passt zu deinem Studienfach? Bei uns Juristen stehen natürlich außer ELSA und der Fachschaft noch die politischen Nachwuchsgruppen auf dem Programm (RCDS, die Jusos…), schreibt bei einer studentischen Fachzeitschrift mit (für Freiburg: FreiLaw), der AKJ ist noch im Spiel, die studentische Rechtsberatung trägt auch sehr zum praxisnahen Studium bei (in Freiburg ProBono) … Und mein persönlicher Favorit: Schau, ob es eine studentische Unternehmensberatung gibt! Ein bisschen Interesse an Wirtschaft wäre aber vielleicht nicht schlecht.


Oder gibt es coole Nebenjobs? Traineeprogramme von großen Firmen, oder kann man in einer Kanzlei arbeiten (in Freiburg bekommt man solche Jobs über die Jobbörse des Studentenwerks StudiJob)?


Oder wie wärs mit einem Ehrenamt als Flüchtlingspate/in? Oder ehrenamtliche Bewährungshelfer/in, für alle, die sich später mit Strafrecht und Kriminologie beschäftigen möchten! Oder einer coolen Sportmannschaft? Und für Erstis in Freiburg ganz wichtig, was den Grundlagenschein betrifft: Geht in Rechtsgeschichte! Ist im Vergleich zu den anderen Grundlagenfächern ein sicheres Ding!


Was die Unigruppen angeht: Es ist nicht ganz leicht eine Gruppe zu finden, wo man sich menschlich wohl fühlt und thematisch etwas Sinnvolles fürs Studium tut. Gerade Juristen habe ich da als sehr speziell empfunden. Da hilft nur ausprobieren, ausprobieren und nicht beirren lassen. Früher oder später findet man das Richtige für sich!


Bis bald, Leute.
Eure Fabienne

 


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