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Prof. Dr. Jan Zopfs

27.05.2015
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Im Gespräch mit Prof. Dr. Jan Zopfs (Interview von 3/2015)

 

Warum eigentlich „Definitionen mit Erläuterungen“, Herr Professor Zopfs?


Bewertungen strafrechtlicher Klausuren schließen nicht selten mit dem Satz, der Bearbeiter
habe die Fallprobleme nicht erkannt. Dies beruht meist nicht darauf, dass dieser
die Definition nicht beherrscht, er weiß häufig nur nicht, warum die Definition eben gerade
diese einzelnen Begriffsmerkmale aufweist und in welchen Fallkonstellationen der jeweilige
Begriff problematisch wird (beispielsweise bei der Heimtücke die Arglosigkeit gerade
bei bewusstlosen Opfern).
In meinem Buch „Strafrecht Besonderer Teil. Definitionen mit Erläuterungen“ zeige
ich genau diese Verknüpfung und führe dazu auch die für die betreffende Fallkonstellation
in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Argumente an, die in ihrer Entstehung und
Relevanz erläutert werden. In der Neuauflage sind deshalb die einzelnen Begriffsmerkmale
einer Definition durch Randnummernverweise mit den nachfolgenden
Erläuterungen verknüpft. Problematische Fallkonstellationen werden so gezielt dem
jeweils infrage stehenden Definitionsmerkmal zugeordnet. In der Klausursituation können
die Studierenden mit den angeführten Definitionsmerkmalen auf das Fallproblem
hinarbeiten und dieses anhand des in den Erläuterungen aufgezeigten Meinungsspektrums
lösen.


Prof. Dr. Jan Zopfs ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht
an der Universität Mainz. Mit der 9. Auflage hat er das bewährte Buch „Strafrecht
Besonderer Teil. Definitionen mit Erläuterungen“ von seinem akademischen Lehrer
Prof. Dr. Wilfried Küper übernommen. Es ist konzeptionell abgerundet und
topaktuell zum Sommersemester 2015 erschienen.

 

Zu den Titeln des Autors bei C.F. Müller