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Prof. Dr. Henning Tappe

27.05.2015
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Im Gespräch mit Prof. Dr. Henning Tappe (Interview von 3/2015)

 

Worum geht’s in Ihrem Buch, Herr Professor Tappe?


Wir wollten ein Buch veröffentlichen, das sich bewusst auch an Studienanfänger
richtet, denen finanzrechtliche Themen vielleicht noch etwas fremd sind. Oft stellen
wir nämlich fest, dass Finanzpolitik für Studenten sehr abstrakt ist, sie sich aber
gleichzeitig z. B. für die aktuelle Finanz- und Staatsschuldenkrise schon interessieren.
Deshalb haben wir nach Fragestellungen gesucht, die für die Studenten selbst von
Relevanz sind. Fragen wie: „Was passiert mit meinem Geld?“, „Was meinen Politiker,
wenn sie von einer ‚schwarzen Null’ im Haushaltsplan sprechen?“ oder „Ist Griechenland
wirklich so stark verschuldet?“.
Diese Fragen werden kurz und knapp aus der deutschen, aber auch aus der europäischen
Perspektive beantwortet, oft mithilfe von Fallbeispielen, die an die Realität
angelehnt sind. In einem Fall diskutieren beispielsweise verschiedene Ministerpräsidenten
in einer Talkshow über die angeblichen Ungerechtigkeiten des Länderfinanzausgleichs.
Hessen und Bayern fühlen sich benachteiligt, Nordrhein-Westfalen hält
dagegen.
Die Leser können dann die verschiedenen Aussagen der Politiker einem
„Faktencheck“ unterziehen und so gleichzeitig ihr Wissen zu dem Thema überprüfen."

 

Professor Dr. Henning Tappe ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht,
deutsches und internationales Finanzund Steuerrecht an der Universität Trier.
Sein Buch „Öffentliches Finanzrecht“, das er gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Wernsmann,
Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere Finanz- und
Steuerrecht an der Universität Passau, geschrieben hat, ist im Sommersemester
2015 zum ersten Mal erschienen.

 

Zu den Titeln des Autors bei C.F. Müller