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| Das Gesetz ... |
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Gesetze umgeben uns, sie definieren unseren Handlungsspielraum. Man kann sie brechen oder umgehen – wenn man sich traut. Einige Gesetze stehen in keinem Buch, und doch gelten sie. In jeder freischuss-Ausgabe behandeln wir eines davon.
Heute: das Gesetz ... der Wirtschaft.
Bemühen wir doch gleich zu Beginn ein Lieblingsstudentenklischee: Studenten studieren nicht, sondern vertrödeln ihre Zeit hauptsächlich in Kneipen und Cafés. So weit, so unwahr in Zeiten von Bachelor, Master und Generation Praktikum. Nichtsdestotrotz schafft man es hin und wieder in ein Etablissement der Gattung Wirtschaft: Und sei es nur, um sich mit der Examenslerngruppe im Warmen zu treffen oder dort seine Studiengebühren zu verdienen. Allerdings ist man sich selten bewusst, dass in jedem Lokal dieses Planeten nur eine Regierungsform herrscht: die totalitäre Diktatur. Wir erinnern uns: Eine totalitäre Diktatur zeichnet sich durch die Herrschaft eines Einzelnen aus, der keinerlei Freiräume für das Individuum lässt. Interessanterweise koexistieren in einer Wirtschaft zweierlei Lebensformen, die sich beide der Diktatur des anderen unterworfen fühlen. Alles eine Frage der Perspektive. Aus der Perspektive ...

Der geht aufs Haus
Sowohl Gast als auch Kellner sehen sich also offensichtlich seit Jahrzehnten vom anderen unterdrückt, Besserung nicht in Sicht. Macht nichts: Bestimmte Dinge funktionieren trotz eines Klimas aus Angst und Repression einwandfrei. Darauf trinken wir einen. Und der geht aufs Haus.
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