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| 100 Prozent Anwalt: Zwei Wege, ein Ziel |
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Ob im Web 2.0 oder klassisch in Uni und Kanzlei: Die Konzepte von Juracademy und dem Deutschen Anwaltverein eröffnen neue Perspektiven für Jurastudenten.
Online-Repetitorium „Ich fand die Vorstellung angenehm, alles daheim am PC zu erledigen“, sagt Janina über ihren ersten Gedanken, als sie vom Online-Repetitorium juracademy.de von C.F. Müller und JURIQ erfuhr.
Mit ihrem Jurastudium an der Uni Köln ist die 27-Jährige zufrieden, das hochschuleigene Repetitorium indes ist ihre Sache nicht: Viel zu voll seien die Hörsäle, eine individuelle Betreuung nicht möglich.
„Für manchen Lerntyp ist das bestimmt eine gute Sache, ich persönlich lerne aber besser, wenn ich mir die Dinge selbst beibringe. Beim Zuhören schlafe ich gern mal ein“, sagt Janina und lacht. Das Repetitoriumsangebot der Hochschulen ist meist überlaufen, das klassische Präsenz-Repetitorium sehr teuer.
Eine Alternative bei der Examensvorbereitung bietet das Onlinetraining auf juracademy. de. Das eLearning-Angebot umfasst neben dem Grundkurs auch einen Klausuren- und Examenskurs.
Umfassende Vorbereitung So bietet Juracademy eine umfassende Vorbereitung auf Semesterklausuren, Zwischenprüfungen im Zivil-, Straf- und Öffentlichen Recht sowie den gesamten examensrelevanten Stoff für die erste Pflichtfachprüfung. „Was die Skripte betrifft, finde ich das eLearning besser als die Unterlagen des Präsenz-Repetitoriums, das ich früher besucht habe“, sagt Studentin Janina und fügt hinzu: „Juracademy bietet einen Zeitplan, der eine gute Alternative zur eigenen Planung sein kann.
Ich halte mich gern an jemanden, der den Stoff vorgibt, und gerade das Jurastudium umfasst nun mal eine riesige Masse an Stoff, die man verarbeiten und verstehen muss. Das Programm konnte mir da viele Fragezeichen nehmen. Und ich hatte das Gefühl, dass die Schwerpunkte richtig gesetzt sind.“
Die Anwaltausbildung des Dt. Anwaltvereins Während Examensvorbereitung im Netz beliebter wird, setzen Studenten in anderen Bereichen weiterhin auf klassische, wenngleich nicht weniger erfolgversprechende Lernmodelle.
Der 33-jährige Till hat ein Jahr lang in einer Kanzlei gearbeitet und die Anwaltausbildung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) absolviert, zu der auch ein theoretischer Kurs an der Fern-Universität in Hagen gehört. Dieser ist seit Juni 2009 als ein LL.M.-Fernstudiengang ausgestaltet.
Doch: Wozu braucht ein Anwalt die DAV-Ausbildung? „Man kann auch so seinen Weg gehen, aber sie füllt ein Defizit im Referendariat und hilft“, sagt Till. Er spielt auf eine Lücke im juristischen Ausbildungssystem an: Zwar werden etwa 75 Prozent aller Absolventen nach dem Referendariat Anwälte, doch ist das traditionelle Ziel der Juristenausbildung noch immer die Befähigung zum Richteramt.
Die DAV Anwaltausbildung schließt die Lücke zwischen staatlicher Juristenausbildung und anwaltsorientierter Lehre – durch die Verbindung von Praxis und Theorie.
Till ist inzwischen selbstständig, seine Klientel sind Musiker. Das betriebswirtschaftliche Rüstzeug dazu hat ihm die DAV-Ausbildung vermittelt: „Ohne DAV-Anwaltausbildung hätte ich mir das nicht zugetraut.“
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