Vorbereitungszeit: 30 Minuten Zubereitungszeit gesamt: 1 Stunde und 20 Minuten Gesamtkosten: ca. 5 Euro
Zutaten • 800 g Pellkartoffeln (am Vortag aus festkochenden Kartoffeln gekocht) • 100 g geräucherter durchwachsener Speck • 2 mittelgroße Zwiebeln • 3 EL Butter- oder Schweineschmalz • frisch gemahlener Pfeffer • Salz
Zubereitung Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. Speck von der Schwarte befreien und in sehr kleine Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und klein würfeln. Schmalz in einer großen Pfanne zerlassen, Speck und Zwiebeln darin unter ständigem Umrühren braten, bis beides leicht gebräunt ist. Zwiebeln und Speck mit den gehobelten Kartoffeln mischen, salzen und pfeffern.
Ein Viertel der Menge in der Pfanne braten. Die Hitze stark zurückschalten und so lange braten lassen, bis die Unterseite zu bräunen beginnt und eine zusammenhängende Kartoffelmasse entsteht (Geduld!).
Wenn die Unterseite gut gebräunt ist, die Rösti aus der Pfanne in einen Topfdeckel gleiten lassen und umgekehrt wieder in die Pfanne stürzen, jetzt auch diese Seite auf kleiner Stufe knusprig braun braten. Danach im Backofen warm stellen und die weiteren Rösti braten. Geriebener Käse und gehackte Petersilie verfeinern die Rösti. Das Ganze schmeckt am besten mit frischen Blattsalaten, und dick macht’s auch nicht.
Joachim Kraft, 45, leitet seit drei Jahren den C.F. Müller Verlag in Heidelberg – den Verlag für juristische Fachliteratur. Er studierte Geschichte, Romanistik und Europarecht in Heidelberg und Regensburg. Kraft kocht, sooft er Zeit findet. Am liebsten italienische Regionalküche, auch die Schweiz hält er für kulinarisch reizvoll. Die Aufgaben eines Kochs und eines Verlagsleiters, findet Kraft, haben vieles gemeinsam: „Kochen ist Organisation und Improvisation, Innovation und Tradition. Die gleichen Herausforderungen gelten auch für einen Verlagsleiter. Zielgruppenkenntnis und Timing sind in beiden Berufen die halbe Miete.“