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| Was ist ein faires Praktikum? |
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PR-Berater Frank Schneider erläutert objektive Regeln, an denen ein faires Praktikum festzumachen ist.
Kaffeekochen und Kopieren gehört dazu. Und jeder muss sich darüber im Klaren sein,was er mit einem Praktikum erreichen will. Das ist je nach Erfahrung sehr unterschiedlich. Trotzdem gibt es einige objektive Regeln, an denen ein faires Praktikum festzumachen ist, sagt Frank Schneider. Er ist PR-Berater und Gründungsmitglied des Vereins Fairwork, der sich für faire Praktikumsbedingungen engagiert.
Ein Praktikum ist fair, wenn…
- im Bewerbungsgespräch abgeklärt wird,was die Erwartungen, Aufgaben und Perspektiven beider Seiten sind.
- der Lerneffekt im Vordergrund steht.
- der Praktikant keine volle Arbeitskraft ersetzen muss.
- die Arbeit des Praktikanten kontrolliert und bewertet wird.
- der Praktikant einen Ansprechpartner innerhalb des Unternehmens hat, an den er sich mit Fragen und Sorgen wenden kann.
- ein schriftlicher Vertrag darüber geschlossen wird, wie das Praktikum ablaufen soll.
- der Praktikant nicht damit geködert wird, dass ihm ein Job nach dem Praktikum in Aussicht gestellt wird.
- der Praktikant in der Endphase nicht den nächsten Praktikanten einlernen muss.
- der Praktikumsvertrag nicht verlängert wird, sondern bei Bedarf ein zeitlich begrenzter Werkstudentenvertrag abgeschlossen wird.
- der studentische Praktikant mit mindestens 300 bis 400 Euro, der Hochschulabsolvent mit mindestens 750 Euro entlohnt wird. Ein Praktikum nach dem Studium sollte man nur in Ausnahmefällen machen.
- die gesetzlichen Regelungen bezüglich Arbeits- und Urlaubszeiten eingehalten werden.Auch Praktikanten haben ein Recht auf Urlaub.
- die Möglichkeit besteht, das Praktikum zu kündigen, wenn man unzufrieden ist.
- der Praktikant nach Abschluss des Praktikums ein Zeugnis erhält.
Mehr Infos unter:
www.fairwork-verein.de
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