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Schwarze Schafe überall Warum Juristen vom Internethandel profitieren können. |
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Dass ein Vertragsabschluss im Internet „kinderleicht“ ist, hat vor Kurzem eine Familie aus Neuseeland feststellen müssen. Während die Eltern schliefen, hat die dreijährige Tochter in einer Internetauktion einen 4,5 Tonnen schweren Bagger für umgerechnet 8.700 Euro ersteigert. Schuld daran war ein automatisches Login, das die Mutter aktiviert hatte.
Vertragsabschlüsse im Internet Auch für die „Großen“ gehören Vertragsabschlüsse über das Internet zum Alltag. Wir bestellen Bücher, Eintrittskarten und CDs und genießen dabei die Vorzüge, die das Internet bietet: eine große Auswahl an Produkten, Öffnungszeiten rund um die Uhr, eine bequeme Bestellung von zu Hause.
"E-Commerce" Neben dem Verbraucher profitieren auch die Unternehmen vom „E-Commerce“: Mittels elektronischer Datenübertragung können sie Zahlungsvorgänge kostengünstig abwickeln, sie sparen Kosten für die Anmietung von Räumen und können ihr Angebot stets aktualisieren.
Risiken für den Verbraucher Nicht ignorieren darf man jedoch die Risiken für die Verbraucher: Sie können die Produkte nicht in Augenschein nehmen, sondern müssen sich stattdessen auf die Angaben des Verkäufers und auf etwaige Abbildungen verlassen. Die Einfachheit des Vertragsabschlusses kann zu unüberlegten Bestellungen verleiten. Ein weiteres Risiko ist der Datenmissbrauch.
Verbraucherschutz Um die Risiken für die Internetnutzer möglichst gering zu halten, setzen Verbraucherzentralen aus diesem Grund zunehmend auf Aufklärung. Sie bieten dem Internetnutzer Rechtsrat, falls dieser sich von einem Vertrag lösen oder gegen Datenmissbrauch wehren möchte.
Surfer haben Rechte Sogar Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner engagiert sich für die Datensicherheit. Im Rahmen der „Kompetenzoffensive Digitale Welt“ hat sie zusammen mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen die Website www.surfer-haben-rechte. de ins Leben gerufen.
Nutzen des Internets Trotz all der Gefahren, die im Internet lauern, darf man allerdings die positiven Seiten nicht vergessen: Ob es um die Kontaktpflege mittels StudiVZ und Facebook oder um das schnelle Suchen und Finden von Informationen in riesigen Wissensdatenbanken wie beispielsweise Wikipedia geht – das Internet erleichtert unseren Alltag.
Auch die unliebsame Ersteigerung des Baggers ist für Mutter und Tochter übrigens gut ausgegangen: Der Verkäufer hat sich kulant gezeigt – die Eltern mussten den Bagger nicht abnehmen und bezahlen.
Julia Hagenkötter, Universität Münster
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